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VII. Innovationsforum ambulant betreute Wohngemeinschaften

Am 10. September von 14.00 bis 18.00 in der Akademie der Wissenschaften, Jägerstraße 22/23 in 10117 Berlin › mehr

Film über Demenz-WG

Viele Medienbeiträge unterstreichen immer wieder die besondere Qualität der "Demenz-WGs" von Freunde alter Menschen. Sehen Sie exemplarisch einen kleinen Film, der für den "Wegweiser Demenz" des Familienministeriums (BMFSFJ) gedreht wurde › mehr

Freunde alter Menschen im RBB-Magazin "Kontraste"

Die Redaktion des TV-Magazins "Kontraste" hat in seiner letzten Sendung vom 05.08.2010 einen Beitrag zum Thema Demenz-WG´s ausgestrahlt. Sehen und hören Sie unseren Geschäftsführer, Klaus-W. Pawletko als Experten zum Thema. › mehr

Hilfe für hochbetagte Menschen in Warschau

Gefördert von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft  unterstützen wir unseren Schwesterverein in Warschau (mali bracia Ubogich) beim Aufbau von Hilfeangeboten für NS-Opfer.

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Unsere Generationen-Party

Unsere Generationen-Party anlässlich der Preisverleihung als innovativer Ort im "Land der Ideen" war ein voller Erfolg. Lesen und sehen Sie selbst ... › mehr

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Freie Plätze in Demenz-WGs in Berlin

Freie Plätze zur Zeit in Zehlendorf, Weißensee und Pankow. › mehr

Freiwillige gesucht für Besuche von Menschen mit Demenz in Tempelhof

Für unseren Berliner Standort in Tempelhof suchen wir noch Freiwillige, die 1-2 mal im Monat einen älteren Menschen mit Demenz  besuchen. › mehr
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Die alten Menschen

Welche »Alten« wollen die Freunde alter Menschen erreichen?

Sieht man sich einmal in der Vereinslandschaft unserer Gesellschaft um, so fällt auf: Es gibt mittlerweile viele Organisationen, die Seniorinnen und Senioren ansprechen und integrieren wollen. Meist handelt es sich dabei um jene, die sich gesundheitlich wohl fühlen und geistig noch recht aktiv sind. Mit ihnen wird gewandert, Sport getrieben, gesungen etc.

 

Die »Freunde alter Menschen« möchte sich abgrenzend dazu einer anderen Gruppe von Seniorinnen und Senioren zuwenden:
Begleitet werden von uns in der Regel sehr alte Menschen, die überdies
  • sehr einsam sind, 
  • die allein in ihren vier Wänden, in einem Seniorenwohnhaus, -heim oder Pflegeheim leben, 
  • die keine Angehörigen mehr haben oder
  • deren Angehörige zu weit entfernt von ihnen leben bzw. sich nicht um ihre alt gewordenen Mütter oder Väter kümmern können – oder wollen.

Oftmals ist es diesen Menschen nicht mehr möglich, ihre Wohnung ohne fremde Hilfe zu verlassen; sie waren seit Wochen, Monaten oder gar Jahren nicht mehr im Freien; an einen Ausflug, Restaurantbesuch etc. nicht zu denken.

Für diese alten Menschen sind Altenpflegerinnen und -pfleger bzw. mit professioneller Betreuung betraute Personen von Ämtern und/oder verschiedenen Wohlfahrtsorganisationen nicht selten der einzige Kontakt zur Welt »draußen«. Diese erledigen ihre Arbeit – Zeit für ein Gespräch, einen gemeinsamen Spaziergang, Muße fürs Vorlesen z. B. der Tageszeitung bleibt meist nicht, denn die nächsten »Patientinnen und Patienten« warten bereits.

Aus den Lebensgeschichten vieler von uns begleiteter Menschen geht hervor, daß ein Zusammenhang von Zugehörigkeit zu gesellschaftlichen Schichten und Vermögenssituation zu der im Alter auftretenden Vereinsamung besteht: mangelnde Bildung und kleine Renten (besonders bei Frauen) sind oft Ausgangspunkt der späteren Vereinsamung. Man kann sagen, daß Armut einsam macht.

Wo wohnen die alten Menschen?

Grundsätzlich sind drei typische Wohnsituationen zu unterscheiden:
  • Der alte Mensch lebt allein in seiner Wohnung.
  • Er lebt in einem Pflegeheim, Seniorenheim oder -wohnhaus o. ä.
  • Der alte Mensch lebt bei seiner Familie: In diesem Fall wird in der Regel keine Hilfe notwendig sein, da er hier die nötige Aufmerksamkeit und Pflege seitens seiner Familie bereits erhält. Unabhängig davon betreuen wir grundsätzlich keine alten Menschen, die in der Familie leben. 

Wie lernen wir die alten Menschen kennen?

Es kommt sehr selten vor, daß sich isoliert lebende alte Manschen von selbst bei uns melden. Im Regelfall lernen wir diese Menschen erst kennen, wenn sie der Umgebung in irgendeiner Form »auffällig« geworden sind. So sind es meist Dritte, über die wir einen telefonischen oder auch persönlichen Hinweis bekommen: Sozialarbeiter, Hauswirtschaftshelfer, Krankenpfleger, Essensdienste, Postboten, Nachbarn, hin und wieder auch die Angehörigen oder zum Beispiel der Pfarrer, zu dessen Gemeinde der alte Mensch gehört.

Wissen wir nun von der Lebenssituation einer alten Frau oder eines alten Mannes, können wir versuchen, sehr behutsam Kontakt zu ihr bzw. ihm aufzunehmen. Selbstverständlich in jedem Falle mit deren Einverständnis, das wir vorher über eine dem alten Menschen bekannte Person einholen. Einem Besuch geht immer eine schriftliche oder telefonische Kontaktaufnahme voran.

 

 

 

©Copyright 1997-2010
Freunde alter Menschen e.V.
Hornstr. 21
de- 10963 Berlin
 
Telefon: (030) 691-1883
Fax: (030) 691-4732
 
Website: http://www.famev.de